WM 2010
MENSCHENRECHTSFANS GESUCHT

SÜDAFRIKA
P (ANONYM)

Einsatz für Frauen in ländlichen Gebieten

P. engagiert sich für Frauen und Kinder in armen Gemeinden auf dem Land, die oft unter häuslicher Gewalt leiden und/oder mit HIV infiziert sind. Die Aktivistin organisiert z.B. Workshops, um Frauen ihre Rechte nahezubringen und bildet weitere Frauen aus, die ehrenamtlich wiederum weitere Frauen und Mädchen unterstützen.

P. setzt sich dafür ein, dass Überlebende von häuslicher Gewalt Zugang zu Frauenhäusern und Einrichtungen für Vergewaltigungsopfer erhalten. Dazu müssten auch - fordert P. - erschwingliche und sichere Verkehrsmittel angeboten werden, damit die Frauen am Land diese Einrichtungen überhaupt aufsuchen können.

Wegen ihres Engagements ist P. immer wieder Feindseligkeiten und Schikanen ausgesetzt. Deshalb will P. anonym bleiben - und weil sie mit der Anonymität auch zeigen will, dass sie nur eine von tausenden Frauen ist, die diese Arbeit in armen ländlichen Gemeinden leisten.

Helfen Sie mit, damit P. ihr Ziel erreicht. Geben Sie den Anstoß.

Zugang für Frauen zu Gesundheitseinrichtungen

Die Kosten für Verkehrsmittel, damit Frauen Frauenhäuser und Gesundheitszentren aufsuchen können, gefährden das Recht auf Gesundheit von Frauen in ländlichen Gebieten.

Hintergrundinformationen

Englischer Bericht von Amnesty International: South Africa: 'I am at the lowest end of all'. Rural women living with HIV face human rights abuses in South Africa

Informationen des Netzwerks Frauenrechte von Amnesty International Österreich: Südafrika - Zugang zu HIV-Behandlung für Frauen!

Helfen Sie mit.

Appellieren Sie an die südafrikanische Regierung, sicherzustellen, dass erschwingliche und sichere Verkehrsmittel ein wichtiger Bestandteil ihrer neuen Bemühungen im Kampf gegen HIV/AIDS sind.

Musterbrief zum Runterladen

Schreiben Sie E-Mails an die Behörden in Südafrika.

E-Mail: mphile@po.gov.za

Dear Minister,

I welcome the government's reinvigorated plans to combat HIV and AIDS in South Africa. However, I am concerned that rural women at risk of or living with HIV will be excluded from benefiting from these new prevention and treatment efforts unless their particular needs are addressed. The Department of Transport has a vital role to play in this regard and transport officials should be encouraged to take action.

Long distances and high transport costs are a barrier to accessing services, meaning that people living with HIV in poor rural communities are frequently unable to reach these facilities. I urge you to ensure that transport plans developed to address these needs are incorporated as part of the coordinated government response to the HIV epidemic. Transport officials at national and provincial levels should be encouraged to improve the regularity and accessibility of safe rural transport services to enable rural women to access critical services.

Yours sincerely,

zurück zur Übersicht